Ostern ist gerade mal zwei Monate her, aber es ist unglaublich viel passiert. Doch zuerst einmal etwas aktuelles.
Am 14.6. findet, wie jedes Jahr, wieder der Gewitterfeiertag statt. Näheres über die Hintergründe erfahrt Ihr hier: Gewitterfeiertag
Und was ist nun seit Ostern so alles passiert?
Der Barfußpfad wurde komplett erneuert. Lasst Euch doch nach einem erfrischenden Fußbad in der Kneippe schön die Füße kitzeln und massieren.
Eine neue Schautafel über heimische Vogelarten ziert jetzt die Zuckerbuckelhütte. Außerdem wurden in allen unseren Hütten Infotafeln über europäische Eulen angebracht. Das wäre doch mal eine Hüttenwanderung wert.
Der Krötenzaun an der Straße Richtung Zell ist mittlerweile abgebaut. Es wurden 121 Feuersalamander, 3 Erdkröten und ein Teichmolch sicher über die Straße gebracht. Das ist leider der niedrigste Bestand seit Jahren.
Und auch in Sachen Rehkitzrettung waren wir zusammen mit der Jagdgenossenschaft wieder aktiv.
Und zu guter Letzt gibt es eine neue Außenstelle für die Obstsorte des Jahres am Hirtenpfad.
und damit ist auch Ostern nicht mehr weit. Die Vorbereitungen für unser Osterfeuer laufen.
Aber auch sonst waren wir schon fleißig. Beim Erdkühler an der Otts-Hütte gibt es eine neue Sitzgruppe aus eigener Produktion.
Eine neue Schautafel über heimische Amphibien schmückt die Märzenseehütte. Vielleicht lässt sich ja das eine oder andere Tier im nahe gelegenen Amphibienteich blicken.
Und wenn wir schon bei Amphibien sind: Wie jedes Jahr haben wir wieder mit dem NABU zusammen den Krötenzaun an der Straße in Richtung Zell aufgestellt.
Und weil das alles noch nicht reicht und der März so viele Tage hat, tut sich noch was an der Kneippanlage. Da steht jetzt ein hübscher Holztrog, ebenfalls aus eigener Herstellung. Wenn alles fertig ist, wird er mit dem schön kalten Wasser gefüllt werden, das auch die Kneippanlage so erfrischend macht, um die Getränke, die dort auf die durstigen Wanderer warten, zu kühlen.
Man könnte meinen das Osterfeuer wäre unser Saisonauftakt gewesen. Aber wir waren bereits früh im Jahr fleißig.
Der WG 4 hatte auf der Höhe des Eulbacher Parks einige Schlammlöcher. Für die Wildschweine zwar optimal, aber für Wanderer und Biker eher nicht so dolle. Deshalb haben wir bereits im letzten November zertifizierten Recyclingschotter an Ort und Stelle gebracht, um die Löcher zu füllen. Leider genügte der Schotter nicht den behördlichen Anforderungen und musste wieder weg. Schließlich wurde im Februar von der Forstverwaltung garantiert natürlicher Bioschotter aus Freilandhaltung zur Verfügung gestellt, den wir dann auch zeitnah verteilt haben.
Bereits früh im Jahr waren aufgrund des milden Wetters die Salamander schon unterwegs. Am 1. März haben wir zusammen mit dem NABU, wie jedes Jahr, den Krötenzaun auf einer Länge von etwa 500 m von der Kläranlage in Richtung Zell aufgestellt.
Zum Freiwilligentag am 29.3. haben wir tatkräftig bei der Errichtung des Bienenlehrpfads hinter der Kirche mitgeholfen.
Wie bereits im letzten Jahr berichtet, unterstützt die Agendagruppe die Jagdgenossenschaft bei der Rehkitzrettung. Anfang April nahmen deshalb drei unserer Agenden an einer Rettungsübung des Vereins „Rehkitzrettung nördlicher Odenwald e.V.” teil. Es wurde das Fliegen und Aufspüren von Kitzen mit der Drohne geübt. Außerdem das Fangen der Drohne mit der Hand, wenn die Bodenverhältnisse eine Landung nicht erlauben, und das wechseln des Akkus. Das „Bodenpersonal” durfte trainieren, wie es weitergeht, nachdem man ein Kitz gefunden hat. Da die Kitzrettung letztes Jahr recht spät angelaufen ist, waren die gefundenen Kitze schon so groß, dass sie von selbst geflüchtet sind. Deshalb haben wir zu diesem Teil der Rettung noch keine echte Erfahrung. Das wird dieses Jahr spannend.
Und schließlich brannte am Ostersamstag unser Osterfeuer. Bei herrlichem Wetter haben wir den Winter endgültig ausgetrieben. Und weil immer wieder Fragen kamen, wie das Feuer denn aufgebaut wurde, sei hier der Lebenszyklus unseres Osterfeuers dokumentiert:
Und dann gab es da noch die vielen kleinen Arbeiten wie umgestürzte Bäume vom WG 4 räumen, Kneippanlage säubern, Volleyballnetz aufbauen, Mäharbeiten am Märzensee und Hirtenpfad, Holz für das Osterfeuer im nächsten Jahr machen, Erdkühler bestücken, Bachlauf am Märzensee reinigen, Bücherhaltestelle sauber halten…
Den Sommer über ist nicht so viel passiert, doch mittlerweile gibt es wieder ein paar Dinge zu berichten.
Über den Sommer wurde immer mal wieder gemäht, z.B. an den Bäumen des Jahres und am Urwaldpfad. Außerdem bedurfte der WG 4 etwas Pflege und Neumarkierung, nachdem der Weg von der Kneippanlage den Hügel hoch umgelegt wurde.
Fast genau ein Jahr ist es her, dass am letztjährigen Grenzgang durch freie demokratische Wahl ein Name für die neue Hütte am Großen Brunnen gefunden wurde. „HolzPALast” sollte das Bauwerk heißen, in Anlehnung an den Weiten-Gesäßer Zimmermann Manfred Pal, der die Hütte gebaut hatte.
Jetzt endlich trägt die Hütte diesen Namen auch offiziell in Form eines kunstvoll selbstgestalteten Schildes. Es wurde beim diesjährigen Kerweumzug in feierlicher Prozession präsentiert und prangt nun an der Hüttenwand.
Aufmerksame Kneippgänger wissen, dass am Kneippbecken noch einige Sandsteinplatten lagern. „Lagerten”, muss man sagen. Denn im Rahmen des Freiwilligentages wurde die Umrandung des Beckens vergrößert, wo sich die Platten nun befinden.
Außerdem freuen wir uns sehr über eine großzügige Spende gebrauchter Bierzeltgarnituren der Firma Merck. Diese haben wir am Freiwilligentag noch aufpoliert, um sie dann am Grenzgang gleich nutzen zu können.
Zu diesem hatten sich etwa einhundert Leute ausnahmsweise nicht an der Schule, sondern an der Turnhalle versammelt, von wo aus es bei kühlem aber trockenem Wetter zuerst zum Habrich ging. Dort klärte uns Günther Groh über die Geschichte des „Heuberger Hofes” auf.
Am Modellflugplatz demonstrierte uns Frank Geflitter den Einsatz einer Drohne mit Infrarotkamera zur Rehkitzrettung. Und Waldemar Gruber vom Verein „Rehkitzrettung nördlicher Odenwald e.V.” erklärte, was man denn mit einem Kitz eigentlich macht, nachdem man es gefunden hat.
An der Aplonehütte erfuhren wir von Geopark-Rangerin Silke Hable, wie sich der Wald auf den Winter vorbereitet.
Damit hatten sich alle Grenzgänger eine Stärkung am HolzPALast verdient. Diesmal gab es Quellkartoffeln mit Hausmacher Wurst oder Quark. Und die kleinen Abenteurer durften sich ihre Wurst am Lagerfeuer selbst grillen.